Volontariat
bei der Böhme-Zeitung

Die Worte eines Bürgermeisters wiedergeben, die er anlässlich der Eröffnung des Weihnachtsmarkts vor einem dreiköpfigen Publikum geäußert hat? Dem Landrat hinterhereilen, wenn er eine Straße einweiht? Den Sparkassenvorstand würdigen, wenn er Geld an Vereine verteilt? Stellen sich Nachwuchsreporter und -redakteure so ihren Beruf vor? Wohl kaum. Und das ist nachvollziehbar. Denn solche Termine können freie Mitarbeiter in Ausübung ihres Hobbys übernehmen.

Von der Chronistenpflicht ganz lösen können sich die Reporter und Redakteure der Böhme-Zeitung zwar auch nicht. Doch der investigative und der konstruktive Journalismus als Kür, die Beachtung von Megatrends bei der Themenfindung, die bereits seit Jahrzehnten die Lebenswirklichkeit unserer Leserinnen und Leser zu einem wesentlichen Teil ausmachen und auch künftig ausmachen werden, und die agile Bearbeitung von Themen in Redaktionsteams gewinnen bei uns immer mehr an Bedeutung. Und Porträts über interessante Menschen dürfen selbstverständlich nicht fehlen.

Wir verstehen uns als Kontrollorgan gegenüber den Entscheidungsträgern in unserem Verbreitungsgebiet. Wir prozessieren gegen den Soltauer Bürgermeister, weil er uns Informationen verweigert. Anzeigenkunden haben keine Chance, von der Redaktion bevorzugt behandelt zu werden. Wir kooperieren mit dem Recherchebüro Correctiv, indem einer unserer investigativen Reporter auch Mitglied der Correctiv-Redaktion ist.

Das alles dient dazu, das höchste Gut zu wahren, das wir in Bezug auf unsere Leserinnen und Leser haben: unsere Glaubwürdigkeit. Dazu wird auch der Kontakt zu unseren Lesern intensiviert. So kommt die Redaktion regelmäßig mit einem Leserbeirat zu einer konstruktiv-kritischen Diskussion über die Böhme-Zeitung zusammen. Ferner laden wir zu Veranstaltungen ein, bei denen wir mit dem Publikum über unsere Redaktionsarbeit sprechen, um diese transparent werden zu lassen.

Die elfköpfige Redaktion stellt sich in diesem Jahr auf die Digital-first-Strategie ein.

Die Redakteure und Reporter sind in der Region verwurzelt, haben Kontakt zu den Menschen, die im nördlichen Teil des Heidekreises, dem Verbreitungsgebiet der BZ, leben – einer Region, die rund eine Autostunde entfernt ist von Hamburg, Hannover und Bremen. Fast 140.000 Menschen leben im Heidekreis, die Arbeitslosenquote liegt bei 5,7 Prozent (Dezember 2018). Der nördliche Teil des Heidekreises ist bekannt für seine touristischen Attraktionen, wie dem Heide-Park und dem Spielzeugmuseum in Soltau sowie dem Snow Dome und dem Center-Park in Bispingen.

„Wahrheitsgemäße Berichterstattung, die auf einer sorgfältigen Recherche fußt und unseren ethischen Regeln folgt, ist die Voraussetzung für den Journalismus insgesamt. Nur glaubwürdiger Journalismus hat eine Daseinsberechtigung. Sich auf diesen Kern zu besinnen, ist und bleibt auch künftig unsere Hauptaufgabe.“

Jörg Jung, Redaktionsleiter Böhme-Zeitung

Lisa Kraus
Bereich Volontariat

Telefon: 0511 518 1091
E-Mail: volontariat@madsack.de

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