Jan Heemann

Volontär Neue Presse

Vor dem Volontariat habe ich …

meinen Germanistik-Master in Göttingen gemacht. Ziemlich klassisch eigentlich und im Laufe des Studiums kam dann ein Seminar zum Thema Literaturkritik dazu. Plötzlich war ich Feuer und Flamme. Es folgten ein Praktikum beim Hamburger Abendblatt und die Arbeit bei meiner Campuszeitung, bis ich dort Chefredakteur wurde. Vor der Neuen Presse war ich noch ein halbes Jahr bei einer überregionalen Studentenzeitschrift.

Größte Herausforderung

Herausfordernd ist ja meistens ein Thema, mit dem man sich nicht so gut auskennt. Ich habe also beim Ascot-Renntag auf der Pferderennbahn gestanden und sollte einen Artikel zu den ganzen Promis machen, die da waren. Alle hatten teure, britisch aussehende Hüte auf und ich war total nervös, weil ich nicht besonders viele erkannte und auch nicht wusste, worüber man so spricht. Es waren aber alle nett und haben eine Menge erzählt. Nach 30 Minuten war ich eingespielt und auch schon fast fertig. Anstrengend aber großartig.

Größter Flop

Der Klassiker: steht der Bürgermeister der Stadt vor dir, über den du schon x-mal geschrieben aber den du noch nie getroffen hast, und plötzlich erkennst du ihn nicht. Seine Frisur war anders und er trug mal keinen Anzug. Er hat gelacht, aber ich fand es alles andere als lustig und ich weiß nicht, ob mein Chef das jemals erfahren hat.

Spannendstes Erlebnis

Ich habe einen Tag als Bio-Bäcker gearbeitet – ohne viel Maschinerie mit einem 200 Grad heißen Ofen. Zu sehen, warum und wie Menschen diese körperliche Schwerstarbeit verrichten, war faszinierend.

Journalismus ist für mich …

die Sorgfaltspflicht und Notwendigkeit, auch mal eine Geschichte zu erzählen, von der vielleicht nicht jeder versteht, warum das unbedingt gedruckt werden muss. Es gibt kaum ein Thema, für das sich niemand interessiert, und umso dankbarer sind Leser, deren Interessen über Weltpolitik und Katzenvideos hinausgehen.

Alle Buddies

Jan Heemann

Jan Heemann

Volontär Neue Presse

Journalismus ist für mich...
die Sorgfaltspflicht und Notwendigkeit auch mal eine Geschichte zu erzählen, von der vielleicht nicht jeder versteht, warum das unbedingt gedruckt werden muss. Es gibt kaum ein Thema, für das sich niemand interessiert und umso dankbarer sind Leser, deren Interessen über Weltpolitik und Katzenvideos hinausgehen.

Merle Schaack

Merle Schaack

Volontärin Kieler Nachrichten

Journalismus ist für mich...
gleichzeitig Chance und Pflicht, hinter Türen zu schauen, die anderen sonst verschlossen bleiben würden.

Jan Dresing

Jan Dresing

Volontär Lübecker Nachrichten

Journalismus ist für mich:
ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft. Er ist dabei gut recherchiert, kritisch, glaubwürdig und meinungsstark. Der Journalist ist heute mehr denn je als Übersetzer gefragt. Er ordnet die unzähligen Informationen ein, die auf uns alle einprasseln, und stellt sie in Zusammenhänge – gerade in Zeiten von „Fake News“ und Filterblasen eine unersetzliche Aufgabe.

Lisa Neumann

Lisa Neumann

Volontärin Märkische Allgemeine Zeitung

Journalismus ist für mich...
jeden Tag etwas anderes und was neues. Hinter die Kulissen blicken und den Lesern tolle Geschichten erzählen. Sich aber auch gleichzeitig für die Leser als Mittler einzusetzen.

Nils Oehlschläger

Nils Oehlschläger

Volontär Hannoversche Allgemeine Zeitung

Journalismus ist für mich...
nicht zu ersetzen. Es ist egal, wie vernetzt die digitale Welt inzwischen ist. Menschen, die darin ausgebildet sind, wahr von falsch und gut von böse zu unterscheiden, müssen die Mächtigen überwachen, kontrollieren und in ihre Schranken weisen – oder einfach mal loben, wenn es angebracht ist. Nicht zuletzt muss Journalismus einfach Spaß machen, dem Redakteur und dem Leser gleichermaßen.

Alexander Salenko

Alexander Salenko

Volontär Ostsee-Zeitung

Journalismus ist für mich...
das verbindende Element zwischen unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft. Besonders heute, im Zeitalter allgemein verfügbarer aktueller und gleichzeitig ungeprüfter Informationen, müssen Medien mehr denn je Qualitätsstandards einhalten und eine verlässliche Informationsquelle sein.

Bastian Fischer

Bastian Fischer

Volontär Leipziger Volkszeitung

Journalismus ist für mich...
nah am Leser zu sein und immer ein Auge auf die eigene Umgebung zu werfen. Die spannendsten Geschichten und interessantesten Charaktere verbergen sich nämlich meistens direkt vor der eigenen Nase - und verdienen es umso mehr, vorgestellt oder erzählt zu werden!