Chantal Ranke

Volontärin RedaktionsNetzwerk Deutschland

Vor dem Volontariat habe ich

gedacht, dass es für mich auf jeden Fall in den Sport geht. Doch bereits im ersten Jahr habe ich gemerkt: Es gibt noch so viel mehr. Durch die verschiedenen Stationen konnte das eine oder andere Interesse bei mir geweckt werden. Inzwischen finde ich es super, dass ich nicht auf ein Ressort spezialisiert bin, sondern mit sämtlichen Themen aus dem aktuellen Tagesgeschehen zu tun habe.

Mein bisheriges Highlight

war der 7. November 2020. Tagelang hat die Welt auf das finale Ergebnis der US-Wahl gewartet. Wir hatten etliche Texte für die möglichen Szenarien vorbereitet, um schnell zu reagieren, falls das amtliche Ergebnis feststehen sollte. An diesem Samstag hatte eigentlich keiner mehr mit einer Entscheidung gerechnet. Und dann ging alles ganz schnell. Mit dem Sieg in Pennsylvania wurde Biden zum 46. Präsident der USA und ich durfte auf das Knöpfchen drücken, um die Eilmeldung rauszuschicken. Damit waren wir die zweitschnellsten in der deutschen Medienlandschaft – nur die Zeit war schneller. Die nächsten drei Stunden vergingen wie im Rausch.

Meine größte Herausforderung

ereignete sich während der Fußball-Europameisterschaft 2021, als der dänische Nationalspieler Christian Eriksen in der Partei Dänemark gegen Finnland zusammengebrochen war. In der Redaktion konnten wir die Situation zunächst nicht einordnen. Die schlimmen Bilder von der Reanimation haben mir eine ordentliche Gänsehaut verpasst. Doch auch hier hieß es: Schalter umlegen und weiter geht’s.

Der größte Flop

ist mit Sicherheit die Auswirkung der Corona-Pandemie. Nur 12 Tage unseres Volontariats durften wir unter „ganz normalen“ Umständen erleben. Danach ging es direkt ins Mobileoffice. Gerne hätte ich die Kolleginnen und Kollegen und die Abläufe im Newsroom von Anfang an so kennengelernt, wie es vor der Pandemie war.

Ich habe im zweiten Jahr vertieft:

Sitemanagement und Nachrichtensteuerung. Nach dem ersten Jahr ging es für mich in das Herzstück des Newsrooms: das Ufo. Hier steuern wir unsere Seite rnd.de, schicken Eil- und Push-Mitteilungen raus und haben (im besten Fall) das gesamte Nachrichtengeschehen im Blick.

Journalismus ist für mich

die tägliche Herausforderung den Menschen die Welt so zu vermitteln, wie sie ist.

Alle RND Buddies

Maximilian Arnhold

Maximilian Arnhold

Volontär RedaktionsNetzwerk Deutschland

Journalismus ist für mich ...
die einzigartige Möglichkeit, Menschen auf unterschiedlichem Wege zu erreichen und darüber zu informieren, was wichtig ist in der Welt. Und darüber hinaus: unser tägliches Brot, um die Freiheit und Demokratie zu verteidigen und mit den großen Krisen unserer Zeit umzugehen. Wir können viel bewegen. Daran glaube ich. 

Chantal Ranke

Chantal Ranke

Volontärin RedaktionsNetzwerk Deutschland

Journalismus ist für mich ...
die tägliche Herausforderung den Menschen die Welt so zu vermitteln, wie sie ist. 

Nils Weinert

Nils Weinert

Volontär RedaktionsNetzwerk Deutschland

Journalismus ist für mich ...
in all seinen digitalen Ausführungen total vielseitig und lange nicht mehr nur noch Gedrucktes in der Zeitung.

Alisha Mendgen

Alisha Mendgen

Volontärin RedaktionsNetzwerk Deutschland

Journalismus bedeutet für mich ...
immer offen zu bleiben: offen für neue Ideen, andere Blickwinkel und fremde Lebenswelten. Für mich persönlich ist der Journalismus ein Lebenstraum: Schon seit meiner Kindheit möchte ich Journalistin werden, angefangen habe ich mit 12 Jahren als Reporterin für den Kindersender Jetix und die Hamburger Morgenpost. Wir dürfen nie vergessen, dass freier Journalismus unsere Demokratie stärkt, ohne ihn hätten wir keine freie Gesellschaft. 

Jessica Orlowicz

Jessica Orlowicz

Volontärin RedaktionsNetzwerk Deutschland

Journalismus ist für mich ...
die Chance, aus 40 Jahren Berufsleben etwas Sinnvolles zu machen, Kreativität auszuleben und das Glück zu erkennen, dass die Welt nicht nur schwarz und weiß ist.