Im Interview mit 96-Manager

Im Interview mit 96-Manager

An sein erstes große Interview kann sich wohl jeder Journalist noch erinnern: Die immer größere Aufregung, ein leichtes Flattern in der Bauchgegend und ein Block mit genau formulierten Fragen, damit auch bloß nichts schiefgeht. Doch für unsere vier Madsack-Volontäre Lennart Hecht, Jonas Nayda, Marco Nehmer und Janik Marx wurde das erste Interview gleich zur großen Nummer: Sie durften mit Unterstützung vom Sportbuzzer den Manager von Hannover 96, Horst Heldt, interviewen – und landeten mit ihren Fragen sogar in der überregionalen Presse.

“Am Anfang waren wir natürlich schon etwas nervös”, gibt Lennart Hecht offen zu. Kein Wunder, schließlich kannten die Nachwuchsjournalisten Interviews mit Horst Heldt bislang nur aus dem Fernsehen. Im Rahmen ihrer Volontärsausbildung beim MADSACK Medien Campus haben die Vier erst kurz zuvor die grundlegenden Techniken des Interviews  gelernt – und sollten das Erlernte gleich mal praktisch einsetzen: “Wir haben auch schon vorher ein paar Interviews geführt”, sagt Jonas Nayda und fügt hinzu: “Aber nicht in diesen Dimensionen.”

Wie kam es dann dazu, dass sogar die FAZ über das Interview berichtete? “Wir wollten auf jeden Fall keine gewöhnlichen Fragen stellen, sondern Horst Heldt etwas aus der Reserve locken”, sagt Marco Nehmer. Schließlich hatten sie es hier auch mit einem echten Medienprofi zu tun. Statt über den gelungenen Saisonstart oder die 96-Transfers ging es um die großen Themen: Wo bleibt die Moral im Fußball, wenn ein Spieler für 225 Millionen den Verein wechselt? Oder wie kann man in diesem rauen Geschäft noch Werte hochhalten? Es wurde beinahe etwas philosophisch.

Und wie fühlt man sich nun nach solch einem Interview? “Es war schon aufregend zu sehen, dass die eigenen Fragen auf einmal von der Welt oder Sport1 aufgegriffen werden”, sagt Jonas Nayda und sein Kollege Janik Marx ergänzt: “Wir freuen uns sehr, dass uns so etwas Besonderes ermöglicht wurde.” Eines ist jedenfalls sicher: Ihr erstes großes Interview werden die Madsack-Volontäre nicht mehr vergessen.

Das Interview gibt es hier zum Nachlesen: Interview Horst Heldt